{"id":1012,"date":"2014-09-08T12:35:50","date_gmt":"2014-09-08T12:35:50","guid":{"rendered":"http:\/\/teuwissen.ch\/bartleby\/?page_id=1012"},"modified":"2015-03-31T10:22:29","modified_gmt":"2015-03-31T10:22:29","slug":"presse-bilder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teuwissen.ch\/bartleby\/presse-bilder\/","title":{"rendered":"Presse &#038; Bilder"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<h1 class=\"standard\" style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ff9900;\">Wer immer ein Erz\u00e4hlung oder einen Roman auf die B\u00fchne bringen will, muss klare Ideen haben, wie und warum. Regisseurin M\u00e9lanie Huber und Stephan Teuwissen, der die Textfassung schrieb, haben dies. Sie lassen einfach mal die Hauptfigur weg. Es gibt keinen Bartleby in diesem Bartleby und doch dreht sich zusammen mit dem B\u00fchnenbild alles um diese zentrale Leerstelle.<\/span> <span style=\"color: #ff9900;\">Mal erz\u00e4hlt Bartlebys Chef, mal erscheint er als blinder Fleck in den Handlungen der Kanzleigehilfen oder im Chor aller Figuren. In dieses Spiel der Erz\u00e4hlweisen werden zwei Musiker als gleichberechtigte Spieler mit einbezogen. Und sogar das B\u00fchnenbild passt sich in die Musikalit\u00e4t dieser Auff\u00fchrung ein. Man lacht, man freut sich an der Sprache und wird doch immer tiefer in eine verwirrende Traurigkeit gezogen. Das ist konzentriert und frisch und eigenst\u00e4ndig erz\u00e4hlt und zieht die Zuschauer fein hinein.<\/span><\/h1>\n<p>Tobias Gerosa (Begr\u00fcndung Einladung zum\u00a0 Schweizer Theatertreffen 2015) Mehr Info <a href=\"http:\/\/www.schweizertheatertreffen.ch\/programm\/programm-detailansicht\/events\/event\/bartleby-der-schreiber\/2015-06-03\/\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h1 class=\"standard\" style=\"text-align: center;\"><\/h1>\n<h1 class=\"standard\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #ff6600;\">B e r i c h t e<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"standard\" style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><em>\u2666<\/em><\/span><a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/kultur\/theater\/Sie-hoert-Musik-im-Text-sieht-Bilder-im-Sound\/story\/20420047\" target=\"_blank\"><em> &#8220;Musik im Text,\u00a0 Bilder im Klang&#8221; <\/em><\/a>Portr\u00e4t M\u00e9lanie Huber im Tagesanzeiger (&amp; <a href=\"http:\/\/www.bernerzeitung.ch\/kultur\/theater\/Sie-hoert-Musik-im-Text-sieht-Bilder-im-Sound\/story\/20420047\" target=\"_blank\">BeZ<\/a>)<\/h1>\n<h1 class=\"standard\" style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><em>\u2666 <\/em><\/span><strong><em><a href=\"http:\/\/www.zueritipp.ch\/buehne\/buehne\/der-neinsager-\/story\/27165952\/\" target=\"_blank\">&#8220;Der Neinsager&#8221; <\/a><\/em>Z\u00fcri-Tipp<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">K r i t i k e n <\/span>:<\/span><\/h1>\n<h1><span style=\"color: #ff6600;\"><em>\u2666<\/em><\/span><a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Ich-mochte-lieber-nicht\" target=\"_blank\"><em> \u00abIch m\u00f6chte lieber nicht\u00bb<span class=\"author\"> &#8211; <\/span> <\/em><\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Ich-mochte-lieber-nicht\" target=\"_blank\"><em>Herman Melvilles Geschichte \u00abBartleby der Schreiber\u00bb wird im Schauspielhaus Z\u00fcrich zum Gegenwartsst\u00fcck.<\/em><\/a> <span class=\"author\"><span id=\"articleAuthor\">Robert Ruoff<\/span> <span style=\"color: #ff6600;\">Infosperber<\/span><\/span><br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<blockquote><p><em>(Zitate in B\u00e4lde) <\/em><\/p><\/blockquote>\n<h2><\/h2>\n<h2><span class=\"title audio\"><em><span style=\"color: #ff6600;\">\u2666<\/span><a title=\"Tschechow und Melville zur Saisoner\u00f6ffnung am Schauspiel Z\u00fcrich \" href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tschechow-und-melville-zur-saisoneroeffnung-am-schauspiel.691.de.html?dram:article_id=297474&amp;dram:audio_id=308523&amp;dram:play=1\" rel=\"nofollow\" data-audio=\"{&quot;id&quot;:&quot;308523&quot;,&quot;duration&quot;:&quot;&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;}\"> &#8220;Tschechow und Melville zur Saisoner\u00f6ffnung am Schauspiel Z\u00fcrich&#8221; <\/a><\/em>Cornelie Ueding <\/span><span style=\"color: #ff6600;\">Deutschlandfunk<\/span><\/h2>\n<blockquote><p><em>(Zitate in B\u00e4lde)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #ccffff;\"><br \/>\n<\/span><time class=\"datetimenew\" datetime=\"2014-09-14 18:24:00\"><\/time><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>\u2666 N Z Z<\/strong><\/span><br \/>\n<strong><em>&#8220;Herman Melvilles \u00abBartleby, der Schreiber\u00bb im Schauspielhaus Z\u00fcrich&#8221;<br \/>\n<\/em><\/strong>Andreas Klaeui<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<blockquote><p><em>Die junge Regisseurin Me\u0301lanie Huber inszeniert Melvilles Meistererza\u0308hlung am Zu\u0308rcher Schauspielhaus kongenial und hochgradig musikalisch&#8230;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<blockquote><p>\u00a0<em>Bartleby ist ein Phantom. Jedenfalls in Me\u0301lanie Hubers Inszenierung in der Schiffbau-Box, in der intelligenten Fassung des Autors und Dramaturgen Stephan Teuwissen. Er tritt nicht auf; er kommt nur vor in den Reaktionen, Kommentaren, Erza\u0308hlungen der andern. Das ist klug entschieden: Denn Bartleby ist anteilsma\u0308ssig in uns allen&#8230;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<blockquote><p>\u00a0<em>Die Bu\u0308hne ist karg, eine Ziegelwand, die den lichtlosen Innenhof so beila\u0308ufig evoziert wie Bartlebys Verkriechnischen (von Nadia Schrager). Sie la\u0308sst sich in- und auseinanderfalten und bietet allerlei Kleinraum fu\u0308r die beschauliche Hektik in der Anwaltskanzlei, in der sich Puter (Ingo Ospelt), Krabbe (Ludwig Boettger) und Keks (Steffen Link) wunderbar verschroben ergehen&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Sie finden sich auch zum Chor, singen erhaben fugiert, dass die Zeit uns alle auslo\u0308scht, nehmen sich in einer mokanten kleinen Motette die Floskeln ihres Chefs vor. Insgesamt ist der Abend sehr musikalisch strukturiert, geradezu ein Musiktheater. Der Schlagzeuger und Komponist Pascal Destraz hat einen Soundtrack geschrieben, der die wechselnden Stimmungen augenzwinkernd u\u0308berho\u0308ht oder mit sanfter atonaler Scha\u0308rfe kontrapunktiert (mit dem Trompeter Fortunat Ha\u0308fliger) \u2013 sehr witzig ist die \u00abMusique concre\u0300te\u00bb, die er mit aufeinanderklackenden oder knirschend sich reibenden Ziegelsteinen erfindet. Es ist fabelhaft, wie gesangssicher sich alle Mitwirkenden zeigen und mit welcher Virtuosita\u0308t namentlich Fritz Fenne als Anwalts-Erza\u0308hler den Text meistert und ihm in allen Valeurs leuchtende Farben verleiht. Fennes Stimme ist fu\u0308r sich ein kleines Zirkusorchester, akrobatisch und agil, und scho\u0308n zeigt er die philanthropische Selbstgefa\u0308lligkeit der Figur. Insgesamt macht es den Eindruck, als wu\u0308rden sich Regie und Ensemble mit Melvilles Text grossartig amu\u0308sieren, und diese Lust u\u0308bertra\u0308gt sich auf das Publikum. Die Schauspieler lassen sich Melvilles Wortwitz auf der Zunge zergehen, nehmen eine Anspielung zum Anlass fu\u0308r eine makabre Grand-Guignol-Nummer, Bartlebys Tod machen sie zu einem veritablen kleinen Oratorium. Das ist klug gedacht, und theatersinnlich gemacht&#8230;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<blockquote><p>Volltext: NZZ <strong><a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/zuercher_kultur\/herman-melvilles-bartleby-der-schreiber-im-schauspielhaus-zuerich-1.18383431\" target=\"_blank\"><em>&#8220;<em>H<\/em>erman Melvilles \u00abBartleby, der Schreiber\u00bb im Schauspielhaus Z\u00fcrich&#8221;<\/em><\/a> <\/strong><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>\u2666 seniorweb<\/strong><\/span><br \/>\n<strong>Stete Verweigerung<\/strong><br \/>\nLinus Baur<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Eine gelungene Inszenierung <\/em><\/strong><em>&#8211;<\/em> <em>Herman Melvilles subversive Geschichte einer Verweigerung ist eines seiner Meisterwerke und einzigartig in ihrer absurden Komik. Der Autor und Dramaturg Stephan Teuwissen hat aus der Erza\u0308hlung eine exzellente Bu\u0308hnenfassung gemacht, die zum Auftakt der Theatersaison in der SchiffbauBox des Zu\u0308rcher Schauspielhauses Premiere feierte. Um es gleich vorwegzunehmen: Die junge Regisseurin Me\u0301lanie Huber zeigt eine eindru\u0308ckliche, in jeder Beziehung gelungene Inszenierung des Stu\u0308cks, die am Premierenabend lange beklatscht wurde. &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Ein ma\u0308chtiger Backsteinkubus steht in der sonst kargen Bu\u0308hnenmitte, der sich im Verlauf des Stu\u0308cks wundersam o\u0308ffnet und das Innere des zweisto\u0308ckigen Bu\u0308rogeba\u0308udes mit zahlreichen schiebbaren Wandtafeln und steilen Treppen freigibt, auf denen laufend stichwortartig das Geschehen gekritzelt wird (Bu\u0308hnenbild: Nadia Schrader). Ero\u0308ffnet wird das makabre Spiel wie auf einem Jahrmarkt mit Trompeten- und Paukenmusik, die und weitere Musik- und Gesangseinlagen die Musiker Pascal Destraz und Fortunat Ha\u0308fliger eigens fu\u0308r das Stu\u0308ck kreiert haben. Was folgt, ist ein groteskes Sprach- und Wortspiel um Bartlebys stete Verweigerung, angereichert mit viel Komik und Klamauk. Geboten wird ein vergnu\u0308gliches, temporeiches Spiel mit tragischen und heiteren Momenten und hellauf komischen Figuren&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Grosses Lob verdienen alle Darsteller, vorab Fritz Fenne als namenloser Notar. Mit unglaublicher Energie und spektakula\u0308rer Mimik und Gestik plappert er in eigener Sache, derweil seine Welt und seine Zeit dank Bartleby mehr und mehr aus den Fugen gera\u0308t. Ein grandioser Auftritt, der haften bleibt. Nicht minder grossartig sind die Auftritte von Ingo Ospelt als Puter, Ludwig Boettger als Krabbe und Steffen Link als Keks, die kru\u0308melnd und kleksend das Bu\u0308roleben ad absurdum fu\u0308hren. Eine rundum geglu\u0308ckte Auffu\u0308hrung, deren Besuch sich lohnt.<\/em><\/p>\n<p>Volltext: <strong><em><a href=\"http:\/\/www.seniorweb.ch\/knowledge-article\/stete-verweigerung\" target=\"_blank\">Stete Verweigerung <\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\">\u2666 <strong>Tagesanzeiger<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"standard\"><em>Warten auf Bartleby &#8211; Der Arbeitsverweigerer hat dienstfrei: M\u00e9lanie Huber inszeniert \u00abBartleby, der Schreiber\u00bb im Schiffbau ohne Hauptfigur. In die L\u00fccke springt beherzt der Chef &#8230;<\/em><br \/>\n<em> Die 1981 geborene Z\u00fcrcher Regisseurin zeigt Bartleby, die Leerstelle \u2013 als Leerstelle. In dem Moment jedenfalls, da der Schreiber bei Melville seine Stelle als Aktenkopist antritt, bleibt er bei Huber ein Gespenst, das sich auch jetzt, \u00aban der Schwelle\u00bb in die Kanzlei und notabene auf die Theaterb\u00fchne, nicht verfleischlicht. Das vielmehr unsichtbar hinter den Paravent gleitet, wo es seine neue T\u00e4tigkeit schon bald zugunsten einer umfassenden \u00adTatenlosigkeit aufgibt &#8230;<\/em><br \/>\n<em> Wie in einem Jahrmarkttheater erg\u00f6tzen sich Regie und Ensemble an der Skurrilit\u00e4t der alten, aber nicht besonders ehrw\u00fcrdigen Schreiber: am J\u00e4hzorn des Puter (lustig: Ingo Ospelt), an den Verdauungsproblemen des Krabbe (lustig: Ludwig Boettger), am Ingwerfetisch des Keks (melancholisch: Steffen Link). &#8230;<\/em><br \/>\n<em> Fritz Fenne. Als Kanzleichef und Erz\u00e4hler springt er in die weit gespreizte L\u00fccke zwischen kuriosem Kabinetttheater und pastoralem Pathos \u2013 und f\u00fcllt sie mit einer grossartigen Leistung tats\u00e4chlich aus. Allein, wie ihm die Gesichtsz\u00fcge entfallen, als er bemerkt, dass Bartleby auch nach der Entlassung immer noch am Platz sitzt: Das macht in Sekunden die Panik eines Mannes erlebbar, der sp\u00fcrt, wie komplett er gerade aus dem Leim geht. Und noch in all den nichtigen Versuchen, ruckartig die Fassung zu bewahren, die Haltung anzunehmen, die Sprache zur\u00fcckzu\u00adgewinnen, vergr\u00f6ssert Fenne nur noch die Macht des Albtraums, der mit seinem neuen Angestellten \u00fcber ihn gekommen ist.<\/em><br \/>\n<em> Am Ende steht er da, \u00abbleich\u00bb und \u00abkadaverhaft\u00bb, wie Melville seinen Bartleby beschrieben hat. Endlich in Fleisch und Blut.<\/em><\/p>\n<div id=\"mainColLeft\"><\/div>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #993300;\"><span style=\"color: #ff6600;\">\u2666 Die S\u00fcdostschweiz<\/span><br \/>\n<\/span><\/strong><strong>Geschichte eines Totalverweigerers<\/strong><br \/>\nRoland Maurer<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8230;Schauspieler und Musiker zelebrieren grosses Theater&#8230; Die junge Schweizerin M\u00e9lanie Huber inszenierte s\u00fcffig-tiefgr\u00fcndig. Die Hauptperson tritt physisch gar nicht auf. Ihre Wirkung auf die realen B\u00fchnenfiguren, besonders auf den Chef einer New Yorker Anwaltskanzlei, kommt aber einem Erdbeben gleich. Wie das? Es ist der \u00fcberaus einleuchtende Trick von Stephan Teuwissen, der aus Herman Melvilles Erz\u00e4hlung eine bestens funktionierende St\u00fcckfassung erarbeitet hat.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8230;Dass Bartleby in Hubers ausgefeilter Inszenierung physisch nicht auftritt, ist eine wunderbare Steilvorlage f\u00fcr die einf\u00fchlsam und witzig agierenden Schauspieler&#8230; Kongenial auch die herrliche Musik von Pascal Destraz und Fortunat H\u00e4fliger, die einen passenden Stimmungsteppich zwischen Jahrmarkkl\u00e4ngen und Melancholie f\u00fcr das Bartleby-Panorama auslegen. Das ist schon grosses Theater, pr\u00e4sentiert im sinnigen B\u00fchnenraum von Nadia Schrader&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Das Publikum klatschte begeistert.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>\u2666 Der Landbote<\/strong><\/span><br \/>\n<strong>Tr\u00e4umereien vor der toten Wand<\/strong><br \/>\nStefan Busz<\/p>\n<blockquote><p><em>M\u00e9lanie Huber treibt im Theater ein bisschen Schabernack mit den Figuren aus Herman Melvilles grosser Erz\u00e4hlung&#8230;lustig, aber auch sehr traurig. Genau so wie in der Vorlage. Eine Kom\u00f6die und ein Drama zugleich. Buster Keaton trifft auf Kafka. &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Man folgt Fritz Fenne gerne auf seinen Wegen. Er hat Haltung. Schr\u00e4ger sind die Employ\u00e9s&#8230; Sie k\u00f6nnen jeder an seinem Platz, einen ganzen Katalog von Seltsamkeiten vorf\u00fchren \u2013 und turnen auf der B\u00fchne ein recht exzentrisches Theater vor. Zu schrill scheint manches. Doch dann finden alle wieder in einer Reihe sch\u00f6n stimmig zusammen&#8230; <\/em><\/p>\n<p><em>Immer wieder gibt es keine Worte mehr f\u00fcr das, was die Figuren eigentlich sagen wollten. In solchen Momenten singe alle zusammen ein Lied, es ist eine Art Psalm. Und dann ist Bartleby auch ein bisschen in uns. Und he, so macht Theater nicht nur Spass&#8230;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><strong><em>\u2666 P.S.<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<strong><em>Spott<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Thierry Frochaux<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Konsequent, in sich stimmig tritt die Hauptfigur in dieser St\u00fcckversion \u00fcberhaupt nicht erst auf. Also bleibt der ganze Spass f\u00fcr Fritz Fenne alias Anwalt und die drei Gehilfen Ingo Ospelt, Ludwig Boettger und Steffen Link, die mit ihren weissen Gesichtern als zu Schabernack aufgelegten Zombies angesiedelt sind. F\u00fcr Untote sind sie recht agil, ja in ihrer haspelnden Ungelenkheit regelrecht clownesk&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Gepaart mit einem raffinierten und verschieden nutzbaren B\u00fchnenbild (Nadia Schrader) und einem traurigen H\u00e4ufchen Frohsinn, einer auf zwei Personen geschrumpfte Musikkapelle ergibt das eine leicht morbis angehauchte, lakonisch distanzierte Komik, die tr\u00e4gt und verf\u00e4ngt&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Es geschieht dauernd so vile Kleinr\u00e4umiges, Angedeutetes und beihnahe Verstecktes gleichzeitig, dass dieser Begriff f\u00fcr einmal keine \u00dcbertreibung ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">Pressebilder: <strong>Toni Suter \/ T+T Fotografie<\/strong> <a href=\"http:\/\/teuwissen.ch\/bartleby\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Bartleby_0466.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1095\" 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